Die Ohr-Akupunktur ist neben der Traditionell Chinesischen Medizin eine der wichtigsten und effektivsten Reflexzonen-Therapien in der Naturheilpraxis.
Sie wird als eigenständige Therapieform eingesetzt und findet mittlerweile als eine Synthese der westlichen und der chinesischen Medizin Anerkennung.
Bei der Ohr-Akupunktur steht die Behandlung sowohl von akuten Schmerzzuständen als auch die Behandlung chronischer Erkrankungen im Vordergrund. Dabei ist es egal, wo sich der Schmerz etabliert hat und was seine Ursache sein mag
Neben der Schmerztherapie wird die Ohr-Akupunktur als Unterstützung bei Suchtbehandlungen, bei Raucherentwöhnung, Gewichtabnahme, Unruhezuständen und etlichen anderen Indikationen angewendet.
Für die Behandlung von inneren Erkrankungen -Störungen seitens des Magen-, Darm- und Urogenitaltraktes- bestehen gute Aussichten sowie auch für allergisch bedingte Erkrankungen, wie z. B. Rhinopathia allergica und Asthma bronchiale.
Raucherentwöhnung stellt eine der erfolgreichsten eingesetzten Bereiche für die Ohr-Akupunktur dar. Der Therapieablauf einer Behandlung, d.h. Menschen dabei zu helfen, ihr Leben als Nicht-Raucher gesünder fortzusetzen, sieht wie folgt aus:
1. Termin: Anamnese und 1. Akupunktur
2. Termin: 2 - 3 Tage später 2. Akupunktur
3. Termin: nach 3 Tagen 3. Akupunktur
4. Termin: nach 1 Woche 4. Akupunktur
5. Termin: nach 4 Wochen 5. Akupunktur
6. Termin: nach 6 Monaten Abschlusstermin
Raucherentwöhnung beinhaltet u.a.
-
ein Beratungsgespräch zur Feststellung der
Rauchgewohnheiten
-
und Bestimmung des Therapiebeginns
-
gemeinsame Aufstellung eines Nichtraucher-Plans
-
Tipps und Anleitungen zur Krisenbewältigung und
-
Entspannungsübungen
In folgenden Fällen besteht eine Kontraindikation zur Ohrakupunktur:
-
Schwangerschaft
-
Schmerzen, die eine Operationsindikation ergeben (Appendizitis, Gallenblasenentzündung.)
-
degenerative Leiden mit vorwiegendem Befall des Rückenmarks
-
direkt nach großen physischen oder psychischen Anstrengungen
-
während der Menstruation (wegen der Möglichkeit von Zyklusstörungen)
-
bei Krebspatienten